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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Landesverband Thüringen e.V. findest du hier .
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Die Deutschen Seniorenmeisterschaften (DSM) im Rettungsschwimmen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind der Höhepunkt der erfahrenen Rettungssportler Deutschlands. Dabei täuscht die Bezeichnung „Senioren“ leicht über das hohe Niveau der Veranstaltung hinweg. Hier werden Höchstleistungen vollbracht und Rekorde in Serie gebrochen.
„Im Stadtbad Schwerte kamen Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer aus ganz Deutschland zusammen, um sich bei den 35. Deutschen Seniorenmeisterschaften miteinander zu messen. In zahlreichen Altersklassen zeigten sie, dass Leistungsbereitschaft, Teamgeist und Begeisterung für den Sport nicht an ein bestimmtes Lebensalter gebunden sind“, sagt Ute Vogt, Präsidentin der DLRG.
Den Beweis dafür erbrachten unter anderem die Thüringer Rettungssportlerrinnen und Rettungssportler. Am 01. und 02. Mai 2026 fischten sie nicht weniger als zehn Medaillen aus dem Wasser, darunter zwei Meistertitel für Brigitte Weiland (Weimar) in der Altersklasse 80 und die Männer der Altersklasse 100, ebenfalls aus Weimar.
Dazu erschwammen sich die Thüringer fünf Vizemeistertitel für Jürgen Büchner (Eisenach/ AK85), Rita Eckert (Weimar/ AK70), Dominik Tielsch (Weimar/ AK35), Thilo Mordt (Weimar/ AK30) und Theresa Richter (Weimar/ AK25), sowie drei Bronzemedaillen für Roland Rynkowski (Weimar/ AK70), Hagen Scharfenberg (Weimar/ AK55) und die Staffel der AK140 weiblich aus Weimar.
Der größte Coup gelang allerdings dem Masters Team aus Weimar. Durch eine herausragende Mannschaftsleistung verteidigten sie sensationell den Pokal der Clubwertung und wurden zum zweiten Mal in Folge der schnellste Masters-Verein Deutschlands!
„Wir haben hart daraufhin gearbeitet“, sagt Hagen Scharfenberg, Weimarer Mannschaftsleiter und Bronzemedaillengewinner.
„Obwohl wir wussten, dass wir gut aufgestellt sind, war das kein Selbstläufer“, ergänzt Kay-Uwe Dorn, der ebenfalls als Betreuer und Schwimmer im Einsatz war. „Jedes Teammitglied ist an seine Grenzen gegangen und hat den Erfolg möglich gemacht.“
Zu den Teammitgliedern gehörte auch der schnelle Weimarer Oberbürgermeister Peter Kleine. Er ließ es sich nicht nehmen, für seinen Verein in der Staffel AK200 männlich an den Start zu gehen und somit ebenfalls einen Beitrag zum Gewinn der Clubwertung zu leisten.
Die Ergebnisse zeigen den sehr guten Leistungsstand der Thüringer Rettungssportlerinnen und Rettungssportler und dient als Ansporn für die nächste Wettkampfsaison.
Über den Rettungssport
Aus der humanitären Idee, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen und auszubilden, entwickelte sich der Rettungssport. Er ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Neben der Schnelligkeit beim Schwimmen kommt es für die Sportler vor allem darauf an, bestimmte Hilfsmittel zur Wasserrettung, zum Beispiel Flossen oder den Gurtretter, bestmöglich zu beherrschen.
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) stellt als Spitzenverband im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die Nationalmannschaft im Rettungssport.
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